Archiv – Afrika erzählt

2018

Wir feiern Nelson Mandelas 100. Geburtstag . Nelson Mandela wurde in eine Welt voller Zwietracht hineingeboren. Das Land stand unter britischer Kolonialherrschaft. Für die schwarze Bevölkerung war es eine schlimme Zeit. Schwarze wurden gering geschätzt und unterdrückt. Auch Nelsons Vater bekam die Arroganz der britischen Kolonialverwaltung zu spüren. Wußte er, was der Name Rohlihaha, volkstümlich für Unruhestifter, für seinen jüngsten Sohn einmal bedeuten würde? Tatsächlich wurde der Unruhestifter Nelson Mandela zum größten Kämpfer gegen Rassismus, Unterdrückung und soziale Ungerechtigkeit. MEHR UNTER afrika-junior

2017

Dezember
Nach drei Wochen Haft konnte der Autor Patrice Nganang („Hundezeiten“) am 27. Dezember das Hochsicherheitsgefängnis in Kameruns Hauptstadt Yaoundé verlassen. Nach der Veröffentlichung eines Artikels in der Pariser Zeitschrift Jeune Afrique, in dem er sich kritisch mit dem autoritären Regime von Kameruns Präsident Biya auseinandersetzt, war der Autor am 6. Dezember auf dem Flughafen in Yaoundé festgenommen worden.

Im August erscheint der neue Roman/Bericht von Paul Theroux:"Ein letztes Mal in Afrika", indem der profilierte Reiseschriftsteller einen skeptischen und kritischen Blick auf Afrika wirft. Im Verlag Hoffmann und Campe.

30.06.2017
Der kongolesische Schriftsteller Fiston Mwanza Mujila erhält für sein Werk „Tram 83“ den Internationalen Literaturpreis – Haus der Kulturen der Welt.
Mwanza Mujilas Roman handelt von den unterschiedlichsten Protagonisten, die ihr Dasein im Schatten des Diamantenrausches irgendwo in einer fiktiven kongolesischen Bergbaustadt fristen.


April
Interessante Romane zweier afrikanischer Schriftstellerinnen erscheinen:
Yewande Omotoso, geboren in Barbados, ist in Nigeria aufgewachsen und 1992 mit ihrer Familie nach Südafrika gezogen. Ihr Debüt "Bom Boy" gewann den South African Literary Award First Time Author Prize und stand auf der Short List für den South African Sunday Times Fiction Prize. Sie lebt jetzt in Johannesburg, wo sie als Architektin, Designerin und Autorin arbeitet.Ihr neuer Roman "Die Frau nebenan" (Ullstein Verlag) handelt von zwei Nachbarinnen, die sich wegen ihrer unterschiedlichen Hautfarben in die Wolle kriegen.

Petina Gappah kommt aus Sambia und arbeitet derzeit in Genf als Juristin.
Ihr Debütroman „Die Farben des Nachtfalters“ ist auch im juristischen Milieu angesiedelt. Eine junge Frau wird des Mordes an einem Mann angeklagt, bei dem sie aufgewachsen ist.(Arche Verlag)


2016

Juli
Als Bella vom gewaltsamen Tod ihres Bruders Aar bei einem terroristischen Anschlag in Mogadischu erfährt, bricht sie nach Nairobi auf, um sich um dessen Kinder zu kümmern.
„In seinem neuen großen Roman erzählt der Nobelpreiskandidat Nuruddin Farah das bewegende Schicksal einer Familie in Zeiten des politischen und gesellschaftlichen Umbruchs.“ (Suhrkamp Verlag)
In unserer Hörbuchreihe ist Farahs Roman „Geheimnisse“ erschienen.
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30.03.2016.
Mpumelo Paul Grootboom erhält den mit 15.000 Euro dotierten "Jürgen Bansemer & Ute Nyssen Dramatikerpreis" 2016. Der 1975 in Soweto geborene und heute in Pretoria/Südafrika lebende Autor und Regisseur schreibt für Fernsehen und Theater. Die Jury: "Grootboom liebt seinen Shakespeare so leidenschaftlich wie die freche Leichtigkeit der Sitcom": Sein bekanntestes Stück: Township stories.

11.03.2016
Marie NDiaye ist für den Man Booker International Prize 2016 nominiert. Der Preis wird einem Autor für sein Lebenswerk verliehen, ist mit 50.000 Pfund dotiert und wird ab 2016 jährlich vergeben.


2015

Dezember
Marie NDiaye, seit 2007 Wahlberlinerin, ist mit dem Nelly-Sachs-Preis der Stadt Dortmund ausgezeichnet worden.Der Literaturpreis wird alle zwei Jahre verliehen.Bekannt wurde sie 2009 mit ihrem Roman "Drei starke Frauen".

Achille Mbembe, Historiker aus Kamerun, erhält für sein Buch "Kritik der schwarzen Vernunft" den Geschwister-Scholl-Preis. Die Jury:"Er hat mit seinem Buch nicht weniger vorgelegt als eine Neuvermessung der Geschichte des Kapitalismus und der Globalisierung"

Glückwunsch an Nuruddin Farah! Am 24.November 2015 begeht der in Somalia geborene Schriftsteller seinen siebzigsten Geburtstag.Bisher sind in Deutschland elf seiner Bücher erschienen.Darunter auch sein erster Roman "Aus einer gekrümmten Rippe", der 1970 auf englisch erschien.Obwohl nahezu alle seiner Bücher in Somalia angesiedelt sind, verließ er 1974 das Land und lebt seither im Exil.Neben Wole Soyinka gehört er zu den bedeutendsten afrikanischen Autoren.1998 erhielt er u.a. den Neustadt International Prize for Literature.In der "Afrika erzählt" - Hörbuchreihe ist sein Roman "Geheimnisse" erschienen, gelesen von Anna Thalbach, Hans-Peter Hallwachs, Patrick O.Beck und Nina Petri.<link page:3buch:5>mehr...</link>

13.Juli
Der aus Nigeria stammende Autor Wole Soyinka wurde 1934 in Abeokuta geboren und feiert heute seinen 80.Geburtstag. 1986 erhielt er als erster afrikanischer Autor den Literaturnobelpreis.Sein wohl bekanntester Roman ist die Kindheitsbiographie „Aké. Jahre der Kindheit“. Scala Z Media hat ihn 2007 als Hörbuch, gelesen von Walter Kreye, heraus-
gebracht. Eine Hörprobe bei … afrika-junior




2014

Vom 21.1. - 23.2.2014
Filmfestival "Africa Alive" in Frankfurt.

Um die Frauen Afrikas wird es vo 21.1. in Frankfurt gehen, wenn mit „Grisgris“ von Mahamat-Saleh Haroun um 20.15 Uhr im Deutschen Filmmuseum das 20. Festival „Africa Alive“ eröffnet wird: gedreht von einem Mann, mit einem ungewöhnlichen Blick auf die Frauen im Tschad.
africa-alive-festival

JANUAR
Skifahren in Afrika?
Die meisten Menschen denken beim Skifahren an die Alpen in Österreich oder der Schweiz. Doch Pisten und Skihütten gibt es auch in Afrika. Man kann im Ruwenzori Gebirge skiwandern. Das ist nicht einfach, weil es dort viele Gletscher und keine Skilifte gibt. Kalte Füße auf dem fast 6000 Meter hohen Kilimandscharo? Ja, denn die wenigen Skilifte sind nur selten in Betrieb.

2013

VORSCHAU AUF 2014
Die Kinderwebseite "afrika-junior.de" wurde von der Initiative "Ein Netz für Kinder" - eine Kooperation vom Bundesministerium für Famile und Jugend, sowie vom Kulturstaatsminister Bernd Neumann - weitergefördert. Wir freuen uns März 2014 Kinder mit dem Browsergame "Die Buschpiloten" kreuz und quer durch Afrika schicken zu können.


5.Dezember
DIE WELT TRAUERT UM NELSON MANDELA
Vielleicht schläft Gott ja“, meinte der kluge Tatu Joyi, als er dem jungen Nelson Mandela davon erzählte, dass die Weißen ihnen das Land gestohlen hatten. Der Lehrmeister Mandelas, Stammesführer in der Transkei, wusste mehr über die Geschichte der Thembu als jeder andere im Dorf. Der zornige alte Mann wetterte gegen die Queen und die Briten. "Sie wollten unser Land," so sprach der Alte, "und haben deshalb Unfrieden und Habgier zwischen den Stämmen gestiftet.



WEIHNACHTEN IN AFRIKA 2013
Alle Kinder auf der Welt wünschen sich, einmal ein Star zu sein. Wenn es für jene Kinder wahr wird, die ihre Eltern verloren haben und auf der Straße leben, grenzt das an ein Wunder. Menschen, die das Waisen in Uganda, Kenia oder anderswo in Afrika ermöglich haben, ist unser Weihnachtsspecial ich diesem Jahr gewidmet.
Menschenrechtler, Journalisten, ehemalige Lehrer und Pastoren haben mit Straßenkindern und Waisen im Alter von 8 bis 12 Jahren Kinderchöre gegründet. Sie gaben den Kindern ein Zuhause, beschafften Instrumente für sie und probten mit ihnen. Der Auftritt der ersten Chöre wurde mit solcher Begeisterung aufgenommen, dass die Gründer begannen, Tourneen zu unternehmen und die größten Hits auf CDs einzuspielen. Heute bezaubern die kleinen Sängerinnen und Sänger mit afrikanischen Rhythmen und Liedern die Menschen in aller Welt.


NOVEMBER
HAPPY BIRTHDAY NADINE GORDIMER!
Die südafrikanische Schriftstellerin Nadine Gordimer feiert am 20.Nov. ihren 90. Geburtstag. Ihre Romane und Erzählungen drehen sich um den Rassismus im Südafrika ihrer Kindheit. Zu ihren bekanntesten Romanen zählen Die spätbürgerliche Welt (1966), Burgers Tochter (1979) oder Die Hauswaffe (1997). Darin schildert sie das Land der Apartheid aus der Sicht einer Weißen, die zur herrschenden Schicht zählte. Für ihr Werk wurde Nadine Gordimer 1991 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet.

OKTOBER/NOVEMBER
Die Mitgliedstaaten der Afrikanischen Union erklären den 3.November zum offiziellen Trauertag für die Opfer der Bootskatastrophe vor Lampedusa.

OKTOBER
SARO, EIN NIGERIANISCHES MUSICAL ÜBER FLUCHT UND DIE NEUE HEIMAT.
Die Heimat verlassen, eine neue Existenz in einer fremden Welt aufbauen, das nigerianische Musical Saro erzählt darüber auf sehr eindrucksvolle Weise. Saro ist Nigerias erstes Musical, seine Premiere wurde am 27. Oktober stürmisch gefeiert. Das Musical handelt von Menschen, die aus allen Teilen des Landes in die Stadt Lagos strömen. Junge Talente suchen nach der einen Chance, nach dem großen Glück oder einfach nur nach einem besseren Leben.

OKTOBER
Lampedusa – Flucht oder neue Völkerwanderung?
Wie verzweifelt müssen Menschen sein, um ihre Heimat, ihre Familien, ihre Kinder zu verlassen? Um sich auf eine Odyssee zu begeben, deren Ausgang ungewiss ist? Viele Menschen hat diese Frage bewegt nach dem Unglück vor der Mittelmeerinsel Lampedusa. Die Flüchtlinge fliehen vor Bürgerkrieg, Armut oder Hungersnot. Sie kommen aus dem Kongo, aus Sudan, Eritrea und Somalia. Die Senegalesin Fatou Diome hat in dem Roman "Der Bauch des Ozeans" ihren schwierigen Weg nach Europa geschildert. In unserer Hörbuchreihe "Afrika erzählt" liest Martina Gedeck aus "Der Bauch des Ozeans".


SEPTEMBER
Ägypten - ist der Arabische Frühling schon vorbei?
In einem Land, in dem Millionen seiner Bürger auf die Straße gehen und protestieren, ist etwas nicht in Ordnung. Wie gerade in Ägypten. An der Al Fateh Moschee im Herzen von Kairo ist der Teufel los. Die Moschee mit dem höchsten Minarett in der Stadt - rechts im Bild - ist der Sammelplatz für die Anhänger der Muslimbrüder. Die Muslimbrüder waren bis vor wenigen Tagen an der Macht in Ägypten. Unter ihrem Präsidenten Mohammed Mursi versuchten sie, aus dem Land einen fundamentalistischen Islamstaat zu formen. Das Volk, und mit ihm das Militär, machten dem Zauber der Islamisten ein Ende. Doch Gewalt sät Gewalt. Ägypten befindet sich in einem Umbruch
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AUGUST
Nach einer Stichwahl wurde am 11.8. der 68-jährige Ibrahim BOUbacar Keita Präsident von Mali. Mehr über das Land Mali bei "Afrika-Junior":
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Jedes Jahr wird am 9. August der Ureinwohner gedacht, die auf allen Kontinenten und Inseln der Erde leben. Es handelt sich vor allem um Völker, die noch nach den ursprünglichen Regeln der Jäger und Sammler leben. Im südlichen Afrika sind das die Buschmenschen oder San, die einst in den Savannengebieten in ganz Afrika beheimatet waren. In den tropischen Regenwäldern Zentralafrikas sind es die Pygmäenvölker, die sich selbst Feuermenschen nennen. In den Savannen Ostafrikas und Tansanias sind es die Hadza, ein Jägervolk ähnlich den Buschmenschen. Diese Völker haben eine besondere Bindung an ihr Gebiet und sie pflegen eine besondere, spirituelle Beziehung zur Natur und zu den Tieren. Sie glauben, dass die Natur beseelt ist und betrachten Tiere als dem Menschen gleichwertige Geschöpfe. Damit besitzen sie ein Wissen, das uns „zivilisierten“ Völkern längst abhanden gekommen ist.

JULI
Weltwassertag 2013 - über die cleveren Wassersucher in der Kalahari und ihr Kampf um ihr Land.
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JULI
Am 18.7.2013 begeht Nelson Mandela in einer südafrikanischen Klinik seinen 95. Geburtstag


JUNI
Nachrichten aus dem afrikanischen Regenwald.
Uns Menschen setzt immer wieder in Erstaunen, welch enorme Leistungen Tiere vollbringen. Besonders, wenn es sich um unsere nächsten Verwandten handelt, die Gorillas. Ihr Verhalten ist unserem sehr ähnlich. Wie ähnlich, haben nun Tierforscher im Virunga Nationalpark in der Demokratischen Republik Kongo beobachtet. Sie sind auf eine kleine Sensation gestoßen. Zwei Berggorillas entschärften eine Falle, mit der Wilderer kleine Tiere erlegen.


MÄRZ
22.3.2013
Am 22.März ist der nigerianische Autor Chinua Achebe im Alter von 82 Jahren in den USA gestorben. Weltberühmt wurde er 1958 mit seinem Erstlingsroman „Things fall apart“ , „Okonkwo oder das Alte stürzt“. 2002 erhielt er u.a. den „Friedenspreis des deutschen Buchhandels. In unserer Hörbucheihe "Afrika erzählt" leiht Manfred Zapatka seine Stimme dem stolzen Krieger Okonkwo und dessen Kampf gegen die Missionare.
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21.3.1990 Namibia wird unabhängig.

Am 11.3.2008 starb Phyllis Spira in ihrer Wahlheimat Südafrika, eine der größten Ballerinen ihrer Zeit.Der Dokumentarfilm "Dance for all" ist eine Hommage an Spira, die an die magie des Tanzes glaubte.

Am 6.3.1957 erlangte Ghana die Unabhängikeit


JANUAR
Ab 5.1. bis 26. 1. 2013 findet im Literaturhaus Frankfurt
„AFRIKANISSIMO“ unter dem Motto: Neue Geschichten und starke Stimmen aus Afrika statt. Podiumsdiskussionen, Werkstattgespräche und Lesungen mit Helon Habila, Chirikure Chirikure, Maaza Mengiste, Fatou Diome, Nii Parkes, Mike Nicol, Conceição Lima und Patrice Nganang.


2012


DEZEMBER
Vor 15 Jahren, am 8.12.97, erhielt Joseph Ki-Zerbo, Historiker aus Burkina Faso, den alternativen Nobelpreis.

OKTOBER
Ngugi wa Thiong′o („Herr der Krähen“) setzt sich in seinen Werken intensiv mit Kenia und seiner kolonialen Vergangenheit auseinander. Es ruhten große Hoffnungen auf dem Schriftsteller, der Kenianer sei ein "heißer Kandidat", doch am Ende ging der Literatur-Nobelpreis doch nach China.


JULI
Beim Münchner Filmfest wurde der Spielfilm "La Pirogue" des senegalesischen Regisseurs Moussa Touré als bester ausländischer Film mit dem ARRI-Preis ausgezeichnet.


JUNI
Okwui Enwezor, Chef im Münchner Haus der Kunst, in einem Interview:"Ich sage Ihnen:Afrika ist die Zukunft.In 25 Jahren ist es soweit.Man sollte sich abgewöhnen, den Kontinent als eine Einheit zu betrachten."


MAI
Youssou N′Dour wird neuer Kultur- und Tourismusminister im westafrikanischen Senegal. Er steht als eines von 25 Kabinettsmitgliedern auf der Regierungsliste des neuen Präsidenten Macky Sall.


FEBRUAR
Der algerische Schriftsteller Boualem Sansal ist Mitglied der internationalen Jury der diesjährigen Berlinale (9.2.-19.2.2012). Zu seinen jüngsten Veröffentlichungen zählt der 2008 erschienene Roman „Le village de l’allemand ou Le journal des frères Schiller“ („Das Dorf des Deutschen“). 2011 wurde Sansal auf der Frankfurter Buchmesse mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet.



2011


DEZEMBER
Weihnachten in Afrika
Auf www.afrika-erzählt-junior.de finden Sie vieles über afrikanische Weihnachtsbräuche und einige der schönsten Weihnachtsgeschichten aus Afrika. Eine frohe Weihnachtszeit wünscht das Team von Afrika erzählt all seinen Besucherinnen und Besuchern!
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2009

FEBRUAR
QUO VADIS SIMBABWE ?
Am 13.2.2009 wurde Morgan Tsvangirai als Premierminister einer neuen simbabwischen Einheitsregierung vereidigt. Bedeutet dieses Ereignis, dass Präsident Robert Mugabe bereit ist für einen demokratischen Wandel? Wird er die Macht mit Tsvangirai und dessen Oppositionspartei MDC teilen ? Ahmadou Kourouma schildert in seinem Roman "Die Nächte des großen Jägers" so präzise wie kein anderer afrikanischer Autor die Machtstrukturen der afrikanischen Einheitsparteien und ihrer Potentaten. Hören Sie Udo Samels Interpretation dieses grandiosen Erzählwerkes und ziehen Sie daraus ihre eigenen Schlüsse über die Zukunft Simbabwes.

2008


9.März 2008
Der Deutsche Hörbuchpreis 2008 ist abgeschlossen
Die Preisträger sind ermittelt, die Preise übergeben. Seit dem 09. März 2008 können sich die Preisträger an der gewichtigen Trophäe zum Deutschen Hörbuchpreis erfreuen. Die rund 400 Gäste im Funkhaus des WDR, die unzähligen Hörer von WDR 5 und die Zuschauer von EinsFestival erlebten einen inhaltsgeladenen Abend voller Stolz, Freude und Unterhaltung.
Die Geschäftstelle Deutscher Hörbuchpreis e. V. möchte sich herzlich bei allen Beteiligten bedanken. Das rege Interesse lässt auf einen nicht unerheblichen Wert des Preises für die Branche schließen. In diesem Jahr wurden nahezu 400 Einreichungen von über 100 Verlagen vorgenommen. Natürlich hoffen wir, dass dieses Engagement für den kommenden Preis 2009 anhält.
Die Preisträger 2008
Von links-vorne: Anna Thalbach (Beste Interpretin und Bestes Kinder- und Jugendbuch), Mirjam Eich (Beste Fiktion), Anna Carlsson (Bestes Kinder- und Jugendbuch), Michael Stegemann (Beste Information)
Von rechts-hinten: Norbert Schaeffer (Beste Fiktion), Peter Bosnic, Ulrich Krenkler und Guido Heidrich (Beste verlegerische Leistung)
 
2007

SAMSTAG, 13.10.2007, 15.00 – 16.30 Uhr
Afrika: Die hohe Kunst des Geschichtenerzählens. Vom Schreiben, Lesen und Hören
Diskussion mit: Nuruddin Farah (Autor, Somalia / Südafrika), Patrice Nganang (Autor, Kamerun / USA), Udo Samel (Schauspieler, Deutschland)
Moderation: Peter Ripken (Literaturvermittler, Frankfurt), englisch/deutsch
Kooperation: Verband deutscher Schriftsteller VS, Scala-Z Media

SONNTAG, 14.10.2007, 12.30 – 13.30 Uhr
Lesung | Präsentation: Afrika erzählt
Nuruddin Farah und Nina Petri stellen mit ihren Lesungen des Romans „Geheimnisse“ von Nuruddin Farah zugleich die Hörbuchreihe „Afrika erzählt“ vor, in der herausragende Sprecher wie Eva Mattes, Manfred Zapatka oder Udo Samel Romane der wichtigsten afrikanischen Autoren lesen.
Mit: Nina Petri, Nuruddin Farah u.a.
Veranstalter: Steinbach Sprechende Bücher und Scala Z Media
Veranstaltungsort: Messegelände, Focus Forum Hörbuch, 4.1 B 139
Frankfurter Buchmesse 14.10.2007
Nuruddin Farah, früher Rundfunkredakteur, hört sich das Hörbuch seines Romans "Geheimnisse" an.
 
18. Juli 2007

Chinua Achebe gewinnt Internationalen Bookerpreis

Der nigerianische Schriftsteller Chinua Achebe ist der Gewinner des Internationalen Bookerpreises 2007. Der 76-jährige Autor habe mit seinem Werk den "modernen afrikanischen Roman" geprägt, erklärte die Jury in der Nacht zum Mittwoch.

Der mit 60 000 Pfund (rund 145 000 Franken) dotierte Preis wird seit 2005 alle zwei Jahre für das Gesamtwerk eines bedeutenden lebenden Romanschriftstellers vergeben. Die Jury gab Achebe den Vorzug vor anderen weltbekannten Autoren wie Margaret Atwood, Don DeLillo, Salman Rushdie, Doris Lessing und Philip Roth.

Der Nigerianer sei bereits durch seine frühen Arbeiten "zum Vater der modernen afrikanischen Literatur als integralem Bestandteil der Weltliteratur geworden", erklärte die südafrikanische Schriftstellerin Nadine Gordimer, die der Jury angehörte.
15. Juli 2007
Nuruddin Farah, einer der brillantesten Schriftsteller Afrikas, ist in diesem Sommer Gastprofessor an der Freien Universität Berlin. Die Süddeutsche Zeitung veröffentlichte ein Interview mit dem Autor in der Ausgabe vom 15./16. Juli 2007 (Mogadischu, mon amour).